Donnerstag, 14. Juli 2016



Besser braungebrannt als ausgebrannt

Stress- und Burnoutprävention im Urlaub, aber richtig.

Das 12 Punkteprogramm der Business Doctors für  richtige Erholungsphasen  und einen stressfreien Urlaub.

Psychische Belastungen, Stress, Ängste und Depressionen bis hin zum Burnout sind auf einem ungebremsten Voranschreiten. Die WHO Welt Gesundheits- Organisation setzte die psychischen Belastungen an die erste Stelle der Krankheitsverursacher weltweit.
Daher sind Entschleunigung, Ausspannen und ein Urlaub, der auf Grund von Fehlverhalten zur Stressfalle wird, ein wesentlicher Faktor dafür nicht vom Stress zerfressen zu werden und in die Burnoutfalle zu stolpern.
Wir wollen uns hier bei den Profis der Hadolt Gruppe www.hadolt-graz.at  ,dem internationalen Logistikunternehmen mit jährlich über 5,3 Millionen gefahrenen Kilometern für die eingebrachten Tipps bei der Erarbeitung der Punkte zur richtigen Entspannung auf langen Autofahrten  bedanken.

Besser Braungebrannt als ausgebrannt

Besser braungebrannt als ausgebrannt. Dieser Satz soll für unsere zunehmend stress- und burnoutbelastete Gesellschaft zum Leitmotiv für diesen Sommer erhoben werden.  Angesichts der Tatsache, dass sich seit den 90er Jahren die Zahl der Erkrankungen auf Grund von Stress und Überforderung verdoppelt hat, kommt einer sinnvollen Stress- und Burnoutprävention immer größere Bedeutung zu. Dazu gehört in jedem Fall der nötige Urlaub um die Batterien wieder aufzuladen. Um diese  Zeit auch optimal zu nutzen, sollte man es richtig angehen und versuchen, gerade beim Urlaub Stress zu vermeiden.
Bezugnehmend auf ihre berufsgruppenspezifischen Stress- und Burnoutstudien, die von den Business Doctors mit Gallup Karmasin durchgeführt wurden, entwickelten die Business Doctors mit ihren Experten und der Hadolt Gruppe ein 12 Punkteprogramm unter dem Titel „Besser braungebrannt als ausgebrannt“, um die Sommer-, Sonnen- und Urlaubszeit zur optimalen Stress- und Burnoutprävention zu nutzen.

Lade Deine Batterien in der Sonne auf, aber richtig:

  • Bereite den Urlaub, den Badeausflug, das Sonnenbad in Ruhe vor. Plane gemeinsam mit Partnern und Kindern, denn das erspart in weiterer Folge Enttäuschung und Stress.
  • Fahre nicht, wenn alle fahren und wo alle fahren.
  • Mach mal Pause und relax.
  • Entspanne Dich vor dem Sonnenbad.
  • Setze Dich nicht zu lange der prallen Sonne aus, das stresst. Nimm auf jeden Fall das richtige Sonnenschutzmittel für Deinen Hauttyp, denn ein Sonnenbrand stresst und kann Dir Deinen Urlaub gehörig verpatzen.
  • Vitamin D wird durch Sonnenbestrahlung produziert, es hilft bei der Stressprävention und hebt die Stimmung – aber nur in vernünftigen Dosen.
      Auch im Schatten wird es produziert und Du wirst braun.
  • Denke daran, dass Du Akklimatisationszeiten brauchst, wenn Du ans Meer fährst, also lass Dir Zeit.
  • Nimm ruhig Deinen Laptop und das Handy mit, aber lass Dich nicht davon tyrannisieren.
  • Sage denen im Büro nicht, wo Du bist, andere haben auch Urlaub.
  • Mache auch Sport und Bewegung, aber nur soweit es Dir Spaß macht.  Zuviel Zwang und Quälen beim Sport führt zum genauen Gegenteil eines erholsamen Urlaubs, es stresst.
  • Iss, was Dir schmeckt, aber mit Maß und Ziel.
  • Schlafe viel und ausgiebig, aber richtig.

Wenn Du diese Regeln befolgst, kommst Du braungebrannt, aber nicht ausgebrannt aus Deinem wohlverdienten Urlaub, gleichgültig ob es ein verlängertes Wochenende war, oder ob Du Dir eine längere Auszeit gegönnt hast. Du wirst entspannt und richtig erholt sein  und der Job macht wieder Spaß. Merke, je kürzer Dein Urlaub ist ,desto wichtiger ist es die Regeln zu befolgen.

Weitere Informationen zu den Stress- und Burnoutpräventionsprogrammen, sowie Zahlen, Daten und Fakten zu den berufsgruppenspezifischen Stress- und Burnoutstudien, sowie zu den Bereichen „Prävention als Wirtschaftsfaktor“ können Sie unter www.business-doctors.at abrufen.
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Weitere Informationen erhalten Sie unter nachfolgenden Links

https://www.youtube.com/watch?v=V7_Uo3n3fLc  >>>>> Ein Mitschnitt bei denStadtgesprächen.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Freunden und Ihren Familien einen schönen und erholsamen Urlaub

Herzlichst

Ihre Business Doctors
e-mail: office@business-doctors.at

Donnerstag, 7. Juli 2016



Macht und Ohnmacht des Konsumenten

Über Konsumterror, Stress, Burnout, oberflächliches Glück durch Erfolgssymbole, über den Konsumrausch, oder nur oberflächliche kurze Befriedigung, bis zur Stresssituation des Entsorgens und den Fluch der Wegwerfgesellschaft - das sind die Themen des Artikels von Franz K. Daublebsky der Business Doctors.


Ist der Kunde noch König, oder…?
Ist der Kunde König, vermeintlicher König, oder den Konsumterroristen, Verkäufern, Gastronomen, Lieferanten und Dienstleistern hilf- und schutzlos ausgeliefert? In den nächsten Zeilen wollen wir diesen Überlegungen auf den Grund gehen.

Wir wollen dem Konsum, Konsumterror, Konsumtrotteln auf den Grund gehen und uns auch Gedanken über die Insignien des Erfolges und die fragwürdige Symbole scheinbarer Gewinner unserer Leistungsgesellschaft machen.

Wir werden die Frage stellen, ob es als Erfolgszeichen zu werten ist, wenn wir täglich, als gläubige Jünger des Shareholder–Value–Evangeliums 18 Stunden im Hamsterrad, bis zur totalen Erschöpfung, einer Depression, Ängsten oder noch schlimmer -einem Burnout - entgegenlaufen.

Ist es als Erfolg zu werten, wenn wir unseren Kindern ein T-Shirt von Tommy Hilfinger kaufen? Sportschuhe von Adidas oder Nike und uns selbst Anzüge oder Kleider von Boss, Benetton, Lacoste, oder Laura Ashley? Oder gibt es noch andere Erfolgskriterien, die außerhalb aller Konsumzwänge stehen?
Dieser Artikel soll aber auch eine Lanze für die regionalen Betriebe, Nahversorger, Dienstleister und Gastronomen brechen, und für eine optimale Partnerschaft zwischen Endverbraucher und regionalen Anbieter plädieren.
Natürlich sitzt der Kunde am längeren Ast, denn wenn ihm das Angebot, die Bedienung, das Service und die Lieferqualität nicht zufriedenstellend erscheinen, kann er woanders hingehen bzw. woanders bestellen. Kann sein, muss aber nicht sein, denn ist das Angebot vor Ort, also im unmittelbaren Einzugsgebiet, zufriedenstellend, kann er sich viel Stress, Ärger, Fahr- und Parkprobleme im Stadt- oder Shoppingcenterbereich ersparen. Schauen wir uns also an, welchen oft scheinbaren Erfolgszwängen der moderne Konsument heute ausgesetzt ist:


Über Erfolge, Erfolgsinsignien und Zufriedenheit
Materielle Erfolge haben als steten Begleiter sehr oft persönliche Misserfolge. Trotz Steigerung der Einkommen um 500% im Zeitraum von 20 Jahren (Japan 1958 bis 1978), ist das subjektive Wohlbefinden konstant geblieben. Nur ein Beispiel dafür, dass wir über Erfolg neu nachdenken sollten, denn neues Denken schafft auch für unser Wohlbefinden neue Chancen.
Bevor wir über Konsum, Konsumterror, Konsumtrottel, mündige oder unmündige Konsumenten oder Bürger sprechen oder nachdenken wollen, sollten wir über Erfolg, Erfolgsmuster, Erfolgssymbole, aber auch Erfolgszwänge, 18-Stunden-Tage, Hamsterräder, materielle aber auch i-materielle Erfolgsparameter nachdenken.
Der Leistungsdruck einer durch und durch materiell orientierten Gesellschaft, der Erfolgsdruck, den wir uns selbst als ein Ergebnis zu geringer Selbstwertschätzung auferlegen, prägt den Alltag unserer Konsumgesellschaft.

Den Leistungs- und Erfolgsdruck, dem wir zunehmend weniger gewachsen sind, die Zunahme von stressbedingten psychischen und darauffolgend psychischen Erkrankungen bis hin zu einem Burnout, haben zwischenzeitlich erschreckende Ausmaße angenommen und geben wir (oft gut gemeint) auch an unsere Kinder weiter.

Herzeigbare Erfolgssymbole, wie Handys, Autos, Haus, Kleidung, Urlaube, Uhren etc., machen so auch vor unseren Kindern nicht halt und pressen sie allzu oft in die Rolle der Repräsentanten unserer nicht erreichten Ziele. Zwänge einer Herzeiggesellschaft, in die wir uns selbst hineinzwängen und dabei auf uns selbst, unsere Eigenwahrnehmung und auch unsere Eigenwertschätzung vergessen.


Vom Hamsterrad zum unmündigen Konsumenten
Sind 18 Stunden im Hamsterrad erstrebenswert oder macht uns ein homogenes Privatleben mit Freunden und Familie ruhiger, glücklicher und zufriedener, als das allerneueste Tablet oder Handy?

Empathie an Andere, unser Lebenspartner, Kinder, Freunde und auch unser wertvoller Familienverband, haben wir als Läufer im Hamsterrad vielfach schon längst an der Abendkasse abgegeben.

Halten wir uns doch einen Spiegel vor das Gesicht und blicken wir den Realitäten ungeschminkt ins Auge! Hier sollten wir uns die ehrliche Frage stellen: „Sind wir mündige oder unmündige Konsumenten? Sind wir willenlose Lakaien von Superkonzernen oder sind wir doch noch in der Lage, eigene und souveräne Entscheidungen zu treffen?“


Die Seele der Konsumenten im regionalen Umfeld
Kaufe ich für mich ein oder um Anderen etwas zu beweisen? Ist das Geschäft, die Marke oder der Nutzen, aber auch das angenehme Einkaufsumfeld, für mein Wohlbefinden ausschlaggebend?

Ist es schick, im gestylten Shoppingcenter einzukaufen, wo alle einkaufen, oder ist es schick, in der Region einzukaufen, wo der Kunde noch vielfach König ist und auch als solcher behandelt wird?
Hier wird sicherlich auch ein neues Selbstverständnis der Anbieter in den Regionen gefragt sein. Sagen Sie uns, was Sie hier auf Ihrem Wunschzettel haben!


Ein Plädoyer für die regionalen Betriebe, Wertschätzung und Verkaufserfolg
Wertschätzung im öffentlichen Raum, also auch beim Einkaufen, kann Stress abbauen und zu einem völlig neuen Kaufverhalten und ebenso zu einem völlig neuen Verkaufsverhalten führen.

Hier sind Sie auf der sicheren Seite! Ihre Betriebe vor Ort sind nicht anonym. Man kann sie „anfassen“ und da gibt es auch jemanden, den man fragen, oder sich im Falle einer Unzufriedenheit, beschweren kann.
Wäre es nicht auch für Sie als Endverbraucher interessant, wieder von der anonymen Zahlmaschine zur bekannten Persönlichkeit, dem ehrlich wertgeschätzten Kunden, zu werden?


Informationen, Zahlen, Daten und Fakten kostenfrei unter www.business-doctors.at

Autor:
Franz K. Daublebsky, Business Doctors, Graz, Österreich.
Email Kontakt: office@business-doctors.at

Donnerstag, 23. Juni 2016




Gesund bleiben zahlt sich aus – ein Bericht aus der Praxis
Die Hadolt – Gruppe ein führendes Logistikunternehmen der Steiermark zeigt im Rahmen des 4. Symposiums der Business Doctors, wie man durch BGF, Stress und Burnoutprävention, sowie Wertschätzung Krankenstände senkt und Kosten einspart.

Hohe Mitarbeiterzufriedenheit, gelebte Wertschätzung auf allen Ebenen und zwischen allen Bereichen, sind ein Erfolgsfaktor des Unternehmens, wie  Thomas Winkler GL der Hadolt Gruppe zu der die Global Express Austria GmbH und die I – Log Logistics solutions GmbH gehören, im Rahmen seines exzellenten und informativen Referates beim 4 Symposiums der Business Doctors  ausführt. Alternsgerechte und gesunde Arbeitsverhältnisse, gehören zu den zentralen Leitbildern des Unternehmens. Es ist und war der Unternehmensleitung ein zentrales Anliegen die psychischen Belastungen zu reduzieren um mit motivierten und gesunden Mitarbeitern wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Marktsegmente zu erobern, Kosten zu senken und sichere Arbeitsplätze zu halten. In seinem Referat stellt T. Winkler kurz und eindrucksvoll dar wie es der Hadolt Gruppe gelungen ist Krankenstände zu senken, Produktivität und Wertschöpfung bei gleichzeitig erhöhter Mitarbeiterzufriedenheit zu optimieren. Die betrieblichen Benefits, wie Kostensenkungen, geringere Leistungseinbußen durch psychische Belastungen bestätigen den richtigen Weg unter dem Leitgedanken: „Neues Denken schafft neue Chancen - gesund bleiben - ein Erfolgsfaktor für das Unternehmen“.

Zahlen die zum Handeln führten

Psychische Belastungen führen laut einer Ende letzten Jahres veröffentlichten OECD – Studie in Österreich zu täglichen Leistungseinbußen von 66,78 Millionen Euro.
Die kurativen Kosten für psychische Erkrankungen sind in Österreich von 2007 bis 2014  von € 4,8 Milliarden auf über mehr als 10 Milliarden Euro angestiegen. Sie haben sich also mehr als verdoppelt. Die Tendenz ist weiter steigend.
67 % der unselbstständig Beschäftigten machen in Deutschland nur mehr Dienst nach Vorschrift, weil sie sich von Ihrem Unternehmen nicht Wertgeschätzt fühlen. (Gallup 2014)
80 % der Deutschen Manager wissen nicht wo die Stressoren in Ihren Unternehmen sind (TKV – Studie Deutschland)
Nach einer Präsentation dieser Zahlen rechneten die Business Doctors  mit der von ihnen entwickelten Software die Einsparungspotentiale für die Hadolt Gruppe aus und dies war der Kick – Off die Implementierung von BGF und BGM, auch mit dem klaren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, mit den Busines Doctors durchzuführen. Wie T. Winkler schon in dem Titel seines Referates festhielt BGF – aber rasch, handelte die Hadolt Gruppe und kann bereits ein Jahr nach dem Start auf eine äußerst positive Entwicklung verweisen. Neben der Reduktion von Krankenständen konnten diverse Geschäftsfelder erweitert werden und rund 40 neue Mitarbeiter fanden einen sicheren Arbeitsplatz.

Von der Statusanalyse zum Maßnahmenkatalog

In drei verschiedenen Organisationsstrukturen des Unternehmens, angefangen von der Managementebene, über die Office Area bis hin zu den Fahrern wurden rund 120 Mitarbeiter in mehreren Bereichen und Stufen untersucht.
Neben einer Stärken – Schwächenanalyse, wurde die individuelle Stressbelastung mit dem SBOC – Test der Business Doctors untersucht und darüber hinaus wurden die Mitarbeiter mit eigens, für die jeweilige Organisationsebene entwickelten Fragebogen befragt. Hier gilt es, darauf zu verweisen, dass auch die psychische Belastung im privaten Bereich, wie auch die Fragen nach pflegenden Angehörigen abgefragt wurden.
Die nach neuesten Methoden erhobenen Daten wurden ebenso „state oft he art“ ausgewertet und in einem umfangreichen Bericht der Geschäftsführung präsentiert.
Zusätzlich zu den qualitativen Erhebungen wurde von Human Techniks die E- Smog Belastung untersucht.
Nach Vorliegen auch dieser Ergebnisse wurden die wesentlichen Maßnahmen in 2 Schritten gesetzt.
Zum Ersten wurden der Belegschaft die Ergebnisse sämtlicher Analysen, sowie die bereits eingeleiteten Maßnahmen, die vorerst in der Verhältnisprävention ihren Niederschlag fanden, präsentiert. Firmenleitung und Business Doctors sahen in dieser Maßnahme einmal ein Signal der Wertschätzung und wollten nicht  mit der oftmals gehandhabten Schubladisierung von Mitarbeiterbefragungen, diese Aktivität zu einer nicht nachhaltigen Alibiaktion verkommen lassen. Die Gesundheit der Mitarbeiter hat in der Hadolt – Gruppe einen hohen Stellenwert und ist der Firmenleitung ein ehrliches Anliegen. 
Es wurde ein Recreationscorner mit einer tiefenentspannenden Liege eingerichtet. Die festgestellte Lärmbelastung wurde durch Lärmschützende Installationen merkbar vermindert. Der E – Smog wurde durch Installationen von neuester Software neutralisiert und in der Buchhaltung wurde umgehend eine Klimaanlage eingebaut.
In der firmeneigenen Mitarbeiterakademie, in der dem Mitarbeiter vom Englischkurs beginnend ein breites Spektrum an Aus und Weiterbildung angeboten wird, hat auch die Thematik der Stress und Burnoutprophylaxe Einzug gehalten.
Die von der Geschäftsleitung vorgesehene Evaluierung ist inhaltlich zur Gänze vorbereitet und wird noch im Juni durchgeführt.

Fazit

Wie T. Winkler von der Hadolt – Gruppe ausführt sind schon vor der Evaluierung spürbare und messbare Ergebnisse festzustellen. Da man hier auf die, sich den stets verändernden Rahmenbedingungen und dynamischen Wirtschaftsprozessen angepasst, Nachhaltigkeit nicht als Wort, sondern als Effekt sehen will, wird auch nach der Evaluierung das Projekt weiter be- und vorangetrieben.
So konnte T. Winkler schließend, anhand der positiven Erfahrungen ausführen, dass sich neues Denken und gesund bleiben für alle Beteiligten in jeder Hinsicht auszahlt.
Diese beeindruckende Präsentation ist ein hervorstechendes Beispiel gelebter und nachhaltiger Wertschätzung die zu erhöhter Mitarbeiterzufriedenheit und damit auch zu zufriedenen und treuen Kunden führen kann. Das impliziert letztendlich eine höhere Wertschöpfung und langfristig sichere Arbeitsplätze. Ein nachahmenswertes Beispiel.


Montag, 20. Juni 2016





Schlaining/Graz 20. Juni 2016

Gesund bleiben – ein Erfolgsfaktor für die Wirtschaft

Großer Erfolg für das 4. Symposium der Business Doctors auf der Burg Schlaining

Das 4. Symposium der Business Doctors war ein durchschlagender Erfolg. Zahlreiche Unternehmer, Experten aus     Wissenschaft und Wirtschaft sind gekommen und haben in diesen eineinhalb Tagen neue Wege und neue Chancen für Österreich und den globalen Wettbewerb aufgezeigt.
Ein hochkarätiges Fachpublikum hat sich bei der mit Top - Fachleuten, wie Mag Rauner von der WKO, Prof. Schnabl, von der FH BGLD, CEO von Vossen und Repräsentant der IV BGLD. DDI Blohmann, CEO Mag Bruckmann v. Qi Quadrat, sowie Dr. V. Weinrauch Kardiologe und Internist besetzten Podiumsdiskussion, eingebracht.
Das Fazit und die einheitliche Botschaft dieser teilweise pro und kontra geführten Diskussion, war, dass Prävention, insbesondere bei psychischen Belastungen, das absolute Gebot der Stunde ist. Workshops und weitere Fachvorträge haben am 11. Juni diese  Veranstaltung zu einem, laut Feedback, wohl einzigartig hochqualitativen Wissensforum gemacht und damit diese 2 intensiven Tage abgerundet.
Das durchwegs mehr als positive Feedback war von dem Wunsch Aller begleitet, auch nächstes Jahr wieder dabei zu sein.
Weitere Informationen, Zahlen, Daten und Fakten erhalten Sie hier:
Mail: office@business-doctors.at
Web: www.business-doctors.at
https://www.youtube.com/watch?v=V7_Uo3n3fLc  >>>>>>>> Ein Mitschnitt bei den Stadtgesprächen.

Mittwoch, 8. Juni 2016



5 Thesen zu einem Verlust von 39 Milliarden

Psychische bedingte Belastungen, wie Ängste, Depressionen, Stress bis hin zum Burnout belasten die österreichische Wirtschaft und führen laut einer neuen OECD Studie zu täglichen Leistungseinbußen von 66,78 Millionen Euro. Dazu kommen die kurativen Kosten, die auch täglich steigen, in einer Höhe von rund 11 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind insgesamt also 39 Milliarden. Trotz, oder gerade wegen dieser exorbitanten Höhe tut Keiner etwas. Die Business Doctors stellen zu diesem Phänomen 5 Thesen in den Raum. 

These 1
Politik und Wirtschaft denken bei dem Wort Gesundheit reflexartig an das Gesundheitssystem, das ja genau betrachtet ein Krankheitssystem ist. Hier etwas anzugreifen scheint aus Ängsten vor den starken Lobbys wie Kammern, Kassen und der Pharmaindustrie einem Griff in die Schlangengrube gleichzukommen.

These 2
Dass 39 Milliarden https://youtu.be/qTW2yiOWoso durch psychische Belastungen jährlich hervorgerufene Leistungseinbußen ein Thema für die Wirtschaft ist, wird auf Grund der Worte Gesundheit und Prävention nicht erkannt. Ebenso, oder daher wird der Terminus „gesund bleiben“ nach wie vor dem Gesundheitssystem untergeordnet und gehört nicht zu einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft mit motivierten Mitarbeitern. Da man das Gesundheitssystem immer mit Krankheit verbindet, verweist man stets auf Therapien, etc. Prävention scheint kein Thema zu sein.

These 3
Die Parteien verharren nach wie vor in ihrer verbohrten kleinkarierten Klientelpolitik und sehen nicht die reelle Chance, hier durch einfache Information dem Bürger auf Augenhöhe neue Wege eines gangbaren Sparprogramms, ohne Entlassungen, aufzuzeigen. Das würde eine Aufbruchstimmung mit neuen Visionen hervorrufen und eine Trendumkehr aus der depressiven Phase auslösen. Nebenbei bemerkt, könnte man hier Wahlen gewinnen, verharrt jedoch offensichtlich von Todessehnsucht getrieben in Schockstarre. Der 18 Neustart hat das Thema Gesundheit auch nicht auf der Agenda. 

These 4
Die Medien haben hier auch noch nicht erkannt, dass man in dem Segment  Gesund bleiben“ nicht über die Gesundheitsseiten zum Bürger kommt, sondern über wirtschaftlich motivierte Maßnahmen  zu einer nachhaltig verbesserten internationalen Wettbewerbsfähigkeit kommen kann. Daher wird einer flächendeckenden Information zur Prävention nach wie vor nicht das Wort geredet und die weitere Zunahme an psychischen Belastungen ist vorgezeichnet.

These 5
Dass man nur durch die Verhinderung von 10% von psychisch bedingten Neuerkrankungen Milliarden einsparen kann und damit plakativ eine Verbesserung der österreichischen Bildungstragödie finanzieren kann, ist auch noch nicht erkannt worden.
Das 4. Symposium http://www.business-doctors.at/symposium der Business Doctors wird hier mit hervorragenden Referenten aus Wissenschaft und Bildung diese Situationen und Möglichkeiten zur Trendwende aufzeigen.
Wir freuen uns Sie auf diesem Symposium kennen zu lernen.

Freitag, 3. Juni 2016



Die Wirtschaft in Schräglage

Tägliche Meldungen von Firmenzusammenbrüche, steigenden Arbeitslosenzahlen, Downgradings von Österreich, beginnend mit dem Wirtschaftsstandort, bis hin zur sich ausweitenden Bildungskatastrophe, werden nur noch getoppt von der rasanten Zunahme von Stress, psychischen Belastungen bis hin zu Burnout. Der jährliche Schaden für die österreichische Wirtschaft hat die astronomische Summe von nunmehr 39 Milliarden -     https://youtu.be/qTW2yiOWoso -   Euro pro Jahr erreicht. Aber Keiner, tut etwas. Seit Jahren hören wir immer nur warum Prävention und flächendeckende Information nicht geht. Aus diesem Grund haben wir – die Business Doctors - die Symposiumsreihe - http://www.business-doctors.at/symposium  im Rahmen des Europäischen Forums für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten ins Leben gerufen.

War Österreich lange Zeit Musterschüler bei den Arbeitslosenzahlen, Deutschland blickte bewundernd über seine Grenzen, legte gesunde Wachstumszahlen vor, ist es nunmehr stest absteigend bei den hinteren Rängen zu finden.
Depression, Ängste und Pessimismus prägen die Stimmung in Österreich. Phantasielosigkeit, Stillstand, Parteiinteressen vor Bürgerinteressen, ein Beratungsresistentes Verhalten, gepaart mit Resignation forcieren die mehr als dramatische Situation.
Trotz der durch die Business Doctors aufgezeigten Leistungseinbußen, die laut einer OEDC – Studie Österreich täglich bereits 66,78 Millionen Euro kosten, wird konsequent weiterhin nichts außer Alibiaktionen gemacht. Die in den Bereichen der psychischen Belastungen , angewachsenen Kosten für die kurative Behandlung haben wir seit 2007 mit 4,8 Milliarden Aufwand im Jahr 2014 bereits mit  10 Milliarden zu schultern. Es herrscht trotzdem nach wie vor Stillstand. Tu felix Austria kannst dir locker 39 Milliarden leisten. Fragt sich nur, wie lange noch.
Das 4. Symposium auf der Burg Schlaining unter dem Titel „Neues Denken schafft neue Chancen“ und dem Thema  „gesund bleiben – ein Erfolgsfaktor für die Wirtschaft“ ist die Plattform für alle, die gegensteuern wollen und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten wollen.
Hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und der Wirtschaft zeigen hier state of the art neue Wege und Chancen auf.

  Das hat Vizekanzler Minister Dr. R. Mitterlehner bewogen,
dieses Symposium zu empfehlen.

Links zur weiteren Information:

Mittwoch, 1. Juni 2016


Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner

 
Vorbeugen ist besser als heilen

Die Gesundheit ist unser höchstes Gut. Dank wissenschaftlicher Fortschritte leben wir immer länger gesund. Die Lebenserwartung hat sich im vergangenen Jahrhundert fast verdoppelt. Gleichzeitig bedeutet diese Entwicklung, dass unsere Gesellschaft immer älter wird und mit neuen Krankheitserscheinungen der modernen Zeit konfrontiert ist. Vor allem Stresssymptome, psychische Belastungen, Burnout, ungesunder Lebensstil oder auch Pflege im Alter werden unser Gesundheitssystem in Zukunft verstärkt fordern. Umso wichtiger ist es, in die Prävention zu investieren. "Gesund bleiben statt gesund werden" soll der Leitspruch lauten.
Indem wir die bisherigen Denkmuster durchbrechen, erreichen wir eine Win-Win-Situation für Bürger und Staat. Denn Vorbeugen ist nicht nur besser als heilen, sondern auch günstiger. Das erfordert natürlich auch mehr Eigenverantwortung wenn es um die eigene Gesundheit geht. Einige Vorbild-Modelle zeigen bereits, wie erfolgreich ein Gesundheitssystem sein kann, das auf Eigenverantwortung setzt und diese belohnt.
Österreich gehört zu den Ländern mit der besten gesundheitlichen Versorgung weltweit.

Wenn wir wollen, dass das so bleibt, müssen wir das System laufend weiterentwickeln. Veranstaltungen wie das Symposium in Schlaining sind die richtige Plattform für diese Überlegungen. In diesem Sinne wünsche ich sowohl den Veranstaltern und Partnern als auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg und ein spannendes Symposium.


Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner
Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft